
Seit Jahren werden in der Frauenklinik ambulante Operationen durchgeführt. Viele kleine gynäkologische Operationen eignen sich für eine solche Verfahrensweise. Die letzte Entscheidung über ambulante oder stationäre Durchführung wird gemeinsam bei dem vor der Operationen stattfindenden Gespräche getroffen. Gynäkologe und Anästhesist besprechen das Vorgehen mit der Patientin, die dann am Operationstag zu einer festen Zeit in den entsprechenden Bereich einbestellt wird. Nach der Operation und einem Entlassungsgespräch, bei dem auch über die Operation, Befunde und gegebenenfalls weitere Maßnahmen aufgeklärt wird, kann die Klinik nach sechs bis acht Stunden wieder verlassen werden.
Eine kurzfristige Nachkontrolle erfolgt dann beim zuweisenden Arzt. Bei der Entlassung wird den Patientinnen ein Brief mit allen Befunden ausgehändigt. Wenn noch Befunde ausstehen, beispielsweise von veranlassten Gewebeproben, wird vereinbart, wie die Patientin über das Ergebnis informiert wird. In aller Regel liegen diese Befunde nach spätestens 48 Stunden vor. Bei Besonderheiten ist es natürlich immer möglich, das geplante ambulante Vorgehen in eine stationäre Aufnahme umzuwandeln.