Informationen für Fachleute  

 

       Geräteausstattung:

 

  • Linearbeschleuniger  Siemens Mevatron MD  mit 6 und 10 MV Photonen sowie Elektronen mit 5-14 MeV, Multileaf-Kollimator, Beamview und Primeview

  Mevatron MD

 

  • Simulationsgerät Siemens Simview NT  

 konventionelle Strahlentherapie Siemens Stabilipan 2 mit 200 und 250 KV sowie Chaoul-Gerät 60 KV  
  • ADAC-Planungssystem Version 5.0 g  

  • Netzwerk LANTIS mit 10 Arbeitsplätzen  



                (Auszug aus der Patienteninformation:)  

                Liebe Patientin, Lieber Patient,

 

Bei Ihnen ist eine Bestrahlungsbehandlung vorgesehen. Nachstehend finden Sie einige Hinweise zum Ablauf der Behandlung und Verhaltensmaßnahmen. Vom Hausarzt oder anderen behandelnden Kollegen  werden Sie zu uns überwiesen.  

In der Regel stimmen Sie nach einem ambulantem Aufklärungsgespräch, wo die Wirkungen und Nebenwirkungen der Behandlung erläutert werden und der Bedenkzeit von ca. 1 Woche der strahlentherapeutischen Behandlung zu.  

Für den Fall der ambulanten Bestrahlung bekommen Sie dann Termine mitgeteilt, an denen wir die zur Durchführung der Bestrahlung notwendigen Bestrahlungsfelder festlegen und auf der Haut oder im Einzelfall auch auf Masken (bei Bestrahlungen im Kopf-/Halsbereich) markieren.  

Desgleichen wird die Körperhaltung, in der die Bestrahlung durchgeführt wird , festgelegt. Dies wird von uns als Vorlokalisation bezeichnet.

Oftmals muss auch noch ein sogenanntes Planungs-CT (Schichtröntgen , „durch die Röhre“) durchgeführt werden, da unsere Physiker für die Erstellung eines  Bestrahlungsplan diese Informationenquelle brauchen. So wird sichergestellt, dass alles, was bestrahlt werden soll, auch  erfasst wird und möglichst wenig gesundes Gewebe getroffen wird. Dieses Planungs-CT  erfolgt in der Regel nach der Vorlokalisation.

Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt dann die Simulation, wobei der Bestrahlungsplan überprüft wird und die entgültigen Bestrahlungsfeldmarkierungen auf der Haut festgelegt werden.

Diese Vorbereitungen können längere Zeit in Anspruch nehmen, die Zeitpunkte legen wir fest. Gelegentlich werden Veränderungen notwendig sein , z. B nach einiger Zeit. Verkleinerungen der Bestrahlungsfelder (Boost) auf die ursprüngliche Tumorregion. Dann erfolgt eine Nachplanung/-Simulation.  

Die täglichen Bestrahlungen werden normalerweise von Montag bis Freitag, also 5 mal pro Woche, durchgeführt. Die Zeitdauer beträgt etwa 15 Minuten, mit Wartezeit müssen Sie etwa 30 Minuten Zeitaufwand einkalkulieren. Nach Möglichkeit berücksichtigen wir Ihre Terminwünsche. Sie können einen Termin mit uns absprechen, nur Freitag liegen die Termine früher, da wir keinen ganzen Arbeitstag zur Verfügung haben (technische Überprüfung/ „TÜV“ des Gerätes jede Woche am Freitagnachmittag).

Sollten Sie einmal nicht kommen können, rufen Sie uns bitte an (die Telefonnummer ist oben angegeben), eine Unterbrechung der Bestrahlung ist aus strahlenbiologischen Gründen ungünstig, für den jeweiligen Einzelfall werden wir dann eine Lösung finden.

Aus medizinisch/juristischen Gründen dürfen/sollen Pat. in der Regel nicht selbst mit dem Auto zur Behandlung fahren.

Für die täglichen Taxifahrten/PKW-Fahrten (evt. mit Begleitung) zum Krankenhaus bekommen Sie am Ende der Behandlung eine Sammelbescheinigung, die dann der Taxifahrer mit der Krankenkasse abrechnet. Meist muss die erste und die letzte Fahrt selbst bezahlt werden ( Eigenanteil bis max. 50,- DM z. Z.).


  weitere Informationen siehe auch:

 

 

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Kontakt:         Strahlentherapie Anmeldung Tel.: 04941 /94-4322 , email: strahlentherapie@kkh-Aurich.de