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Fachausdrücke und ihre Bedeutung:

   

-          Afterloading = Nachladeverfahren; Einbringung von Radionukliden (Strahlung aussendende Elemente, z. B. Iridium) über Katheter (Schlauchsysteme) in Körperregionen zur Bestrahlung von Tumorgewebe im engem Umkreis unter Schonung des umliegenden gesunden Gewebes über ferngesteuerte Strahlungsquellen, s. a. Brachytherapie.

 

-          Bestrahlungsgerät/ Linearbeschleuniger=Linac; Eine Art „Röntgengerät“ das elektrisch eine hochenergetische Strahlung erzeugt, die zur Behandlung genutzt wird. Nur wenn das Gerät eingeschaltet ist, existiert Strahlung, Der Patient selbst strahlt nicht!

 

-          Boost; Verkleinerung des Bestrahlungsfeldes nach Erreichen einer angestrebten Dosis zur weiteren Bestrahlung der Tumorregion zwecks Schonung des umliegenden, normalen Gewebes.

 

-          Brachytherapie; Bestrahlung von Körpergewebe durch dauerhaften oder kurzzeitigen Kontakt mit Strahlungsquellen, s. a. Afterloading und interstitielle Therapie.

 

-          CT= Computertomographie; Eine Röntgenanlage die Querschnittsschichtbilder des Körpers erzeugt (wie Gurkenscheiben vorzustellen). Notwendig zur Diagnostik und Bestrahlungsplanung.

 

-          Gray; die Dosis der Bestrahlung wird damit ausgedrückt, wichtig sind die Einzeldosis pro Tag und die letztendliche Gesamtdosis.

 

-          Hyperthermie; Erwärmung von Teilen des Körpers, oder des ganzen Körpers über 41° C Temperatur zur Tumorzellabtötung bzw. Verstärkung des Effekts von Bestrahlung und/oder Chemotherapie

 

-          Interstitielle Therapie; Einbringung von Kathetern (Schlauchsysteme) in Körperregionen zur Bestrahlung (s. Afterloading) mit Radionukliden z. B. der Prostata, Erreichen hoher Bestrahlungsdosen unter Schonung des Normalgewebes.

 

-          Lagerung; meist normale Rückenlage auf einem Bestrahlungstisch mit speziell der jeweiligen Bestrahlungsregion angepasster Armhaltung und Lagerungshilfen. Die Ausrichtung erfolgt nach den Lagerungsmarkierungen.

 

-          LANTIS; Lokal-Area-Network-Therapie-Information-System = Digitale Vernetzung aller Arbeitsplätze in der Abteilung, die Informationen werden als Computerdaten ausgetauscht.

 

-          Kombinierte Radio-/Chemotherapie; die gleichzeitig erfolgende Behandlung von Bestrahlung und Gabe der Chemotherapie

 

-          Maske; verformbares Plastikgewebe welches nach Erwärmung im Wasserbad der jeweiligen Körperregion anpassbar ist und die Haltung fixiert, auch Markierungen können hierauf unverlierbar angebracht werden.

 

-          Metastase, bösartige Absiedlung einer Krebserkrankung

 

-          MTRA= Medizinisch-Technische(r)-Radiologie-Asisstent/in

 

-          Planungs-CT, wichtiges diagnostisches Hilfsmittel. zur Bestrahlungszielfestlegung .

 

-          Simulation; Kontrolle und Markierung der für die tägliche Bestrahlung notwenigen Bestrahlungsfelder.

 

-          Simulator; prinzipiell dem Bestrahlungsgerät entsprechendes Gerät, welches jedoch nur ein Lichtfeld, beziehungsweise eine Röntgenbild als Abbild des Bestrahlungsfeldes erzeugt. Das Gerät dient zu Einstell- und Kontrollzwecken ohne größere Strahlenbelastung.

 

-          Strahlung; elektromagnetische energiereiche Wellen- oder Teilchenstrahlung, die die Zellfunktionen stört bis hin zum Absterben von Zellen, gewollt bei Tumorzellen.

 

-          Tumor; örtlich begrenzte Geschwulst, nicht zwingend bösartig

 

-          Vorlokalisation; Festlegung der Körperhaltung für die Bestrahlung und Aufbringen der Lagerungsmarkierungen/-kreuze,

 

-          Zytostatika, Zellgifte, die durch Störung der Zellteilung oder direktes Stören der Zellfunktion Zellen und/oder Tumorzellen zerstören.

 

 

 

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Kontakt  Strahlentherapie Anmeldung Tel.: 04941 /94-4322 , email: strahlentherapie@kkh-Aurich.de